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Ahhh…ohhhhhh! So kommst du zum Orgasmus

Ich bekomme ja einige Themenvorschläge. Und das finde ich auch echt super! Doch welches am meisten kommt… na ganz klar: Thema Orgasmus!

Ich finde es super das sich so viele damit beschäftigen wollen und auch dahin wollen, einen Orgasmus oder verschiedene Arten davon zu erlangen.

Lies dazu auchKennst du die 6 verschiedenen Orgasmus-Arten?

 

Doch wie geht es denn? Was musst du dafür wissen? Und warum klappt es bei dir nicht?

Um diese ganzen Fragen zu beantworten, ist es erst mal wichtig zu wissen was beim Orgasmus überhaupt alles passiert.

 

Was ist der Orgasmus überhaupt?

Der Orgasmus heißt übersetzt ‚heftige Erregung‘. Er ist der Höhepunkt des sexuellen Lusterlebens, den man hauptsächlich durch Sex oder Solo-Sex aka Selbstbefriedigung/Masturbation bekommt.

Zudem finde ich den Aspekt auch recht spannend, dass der Orgasmus eine Art Bonus ist, um die Überlebensfähigkeit und die Vermehrungsrate einer Art zu erhöhen. Also das wir Lust auf Sex haben, um bloß nicht auszusterben. Hahaha 😀

 

Was passiert beim Orgasmus?

Na klar kann ich dir jetzt was von dem 4-Phasen-Modell der sexuellen Erregung von Johnson und Masters erzählen. Die haben nämlich in den 60ern herausgefunden, das es eine Erregungsphase, Plateauphase, Orgasmusphase und eine Rückbildungsphase gibt.

Doch ich gebe es mal mit meinen Worten wieder:

Durch körperliche Erregung wird die Durchblutung im Körper so angeregt, dass die Genitalien praller und größer werden. Hormone werden en masse ausgeschüttet. Hauptsächlich Testosteron und Östrogene. Die Atmung wird schneller, Töne entstehen und der Körper bewegt sich rhythmisch dazu.

Wenn sich die ganze sexuelle Energie aufgebaut und sein Maximum erreicht hat, schwellen die Genitalien nochmals an und es kommt zu rhythmischen und ganz unwillkürlichen Muskelkontraktionen, wo sich die sexuelle Spannung entlädt. Die Energie wandert durch den Körper, da wo es frei ist und hinfließen kann. Die Gedanken spielen keine Rolle mehr, und man hat auch nicht wirklich mehr Kontrolle darüber, was im Körper so passiert.

Danach flacht die Erregung meistens ab. Es sei denn, man legt noch eine zweite Runde ein 😉

 

Klappt es bei dir mit dem Orgasmus nicht?

Vielen Frauen haben echt ein Thema mit dem Orgamus. Und die (und auch die Partner) fragen sich natürlich warum. Was sind die Gründe dafür?

Es gibt wirklich viele Faktoren, die eine Rolle dazu spielen könnten. Aber ich nenne dir mal was ich herausgefunden habe.

  1. Die Beziehung mit dem Partner läuft nicht. Wenn ich ein Problem mit jemanden im Alltag habe, wie soll ich mich denn da sinnlich hingeben?
  2. Angst die Kontrolle zu verlieren. Und das war mein Thema 😉 Ein Orgasmus ist ein Mix aus an- und entspannen. Doch nur anzuspannen und den Punkt des Loslassen zu überschreiten bringt dich nicht zum Orgasmus. Du musst loslassen können.
  3. Vom Unterleib getrennt. Auch das ist ein Thema von mir. Durch unangenehme  Erfahrungen oder Gefühle aus der Vergangenheit, wollen wir manche Sachen nicht mehr fühlen und tun alles um bloß nicht damit in Kontakt zu kommen. So auch oft im Unterleib. Aus dem Grund sind viele Frauen taub und können nicht alles fühlen. Das Ding ist aber, wenn du dich taub für die unangenehmen Sachen machst, kannst du auch die angenehmen Gefühle nicht fühlen.
  4. Was gefällt dir? Einige kennen ihren Körper nicht gut genug, um zu wissen was sie mögen und was der Partner machen muss, um zum Höhepunkt zu kommen. Deswegen erkunde deinen Körper und probiere aus was dir gefällt.

 

Ja ja… das Thema ist riiiiieeessig und längst nicht fertig erzählt. Aber ich hoffe trotzdem das dir dieser Artikel geholfen hat. (Hier gibt’s auch das Video dazu.) Gib dem gerne einen Like, teile ihn und schreibe einen Kommentar unten rein.

Ich freue mich von dir zu lesen!

Tschüssi und bis bald,

Jennifer

6 comments

  • Kimberly

    Hi,

    Danke für diesen Artikel.
    Deine Tipps werde ich auf jeden Fall beherzigen. Was ein großes Problem für mich ist, den Kopf auszuschalten. Mir macht der Sex mit meinem Partner Spaß und ich genieße es.
    Aber leider denke ich immer an andere Sachen beim Sex. Ich schaff es nicht, mich auf ihn zu konzentrieren. Ständig denke ich an den Job oder an andere Sachen. Ich muss dazu sagen, dass ich meinen Job unglaublich gern mag und auch mit mir in meinem Alltag zufrieden bin. Es gibt nichts, was mich theoretisch ablenken könnte und dennoch schaffe ich es nicht beim Sex abzuschalten.

    Hast du dafür Tipps?
    Ich weiß dass das schon viel verlangt ist. Ich bin so langsam am verzweifeln.

    Lg 😘

    • Hi liebe Kimberly,

      toll das du dich hier mitteilst, denn ich vermute es geht einigen so. Deswegen danke. Du sprichst hier für mehrere!

      Eine Frage kommt mir auf: Warum musst du dich auf ihn konzentrieren?
      Wie wäre es denn, wenn du dich zuerst auf dich konzentrierst?

      Damit meine ich, was spürte du in deinem Körper? Ein Zeichen dafür, dass der Kopf oft reinkommt ist, dass wir nicht im Körper sind. Sobald du das merkst, versuche mal dich auf etwas in dir oder an deinem Körper zu fokussieren.

      Das kannst du auch jederzeit im Alltag üben.

      Hilft dir das Kimberly?

      Ganz liebe Grüße,
      Jennifer

  • Hallo,

    wenn Du den Kopf beim Sex nicht ausschalten kannst benutz ihn doch einfach, indem Du (auch und gerade beim Sex) mit Deinem Körper sprichst. Und akzeptiere dabei den Körper und auch den Unterleib als vollwertigen Partner, der Dir sagt (und vor allem auch sagen darf): „Eh, jetzt bin ich aber dran, und nicht der Beruf, das schmutzige Geschirr in der Küche oder was Dich sonst ablenkt. Und ich möchte jetzt ganz ganz viele Streicheleinheiten !!!“. Leih ihm zur Not kurz eine von Deinen Händen, damit er Dich in den Po oder die Wange kneifen kann (ja, es muss ein Bisschen weh tun, und Du musst es tun, nicht etwa Dein Parner, der ist nur für das Zärtliche zuständig, und es ist Dein Job, diese Geister zu vertreiben) um Nachdruck zu verleihen. Ach ja, das ist keine Methode um Partnerprobleme kurz zu vertreiben. Die müssen vorher gelöst werden. Und noch was, überlege, ob das Problem „ich muß immer an etwas anderes denken“ nicht ein Selbstläufer ist. Da musst Du ggf. ganz schnell raus.

    • Hallo Hans,

      toller Kommentar. Danke für deine Tipps!
      Das mit dem „Kneifen“ finde ich gut, so kommt man schneller wieder zurück in den Körper.
      Und auch der Dialog gefällt mir.

      Das hilft bestimmt auch anderen Lesern hier 🙂

      Liebe Grüße zu dir,
      Jennifer

  • Magdalena

    Hi Jennifer, mich hat Punkt 3 total überrascht. Mir geht es da genauso, aber ich wusste nicht das es anderen ebenso geht. Ich habe die Taubheit immer auf meinen Bandscheibenvorfall zurück geführt. Was machst du um mit deiner Vagina wieder in Kontakt zu kommen?
    Ich kann zwar per Selbstbefriedigung zum Orgasmus kommen, aber es gibt auch den Punkt wo der Reiz zu groß wird und ich abbrechen muss, weil ich das nicht aushalte. Es fühlt sich so an als hätte sich da was aufgestaut und es ist eine riesige Hürde loszulassen und zuzulassen. Liebe Grüße Magdalena

    • Hi Magdalena,

      das „getrennt sein“ wird damit auch noch mehr verstärkt, wenn man nur in den Brustraum atmet.
      Seitdem ich mir angewöhnt habe, in mein Becken, in meine Vagina und Vulva zu atmen, ist das ganz anders geworden.

      Besonders auch beim Solo-Sex oder Sex mit einem Partner.
      Die Atmung ging am Anfang ganz automatisch wieder nach Oben und ich habe unten zugemacht. Also den ganzen Beckenboden angespannt.

      Als ich da gemerkt habe, habe ich die Atmung wieder nach unten gelenkt und hatte ein ganz anderes Gefühl! Und einen Orgasmus 😉

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