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Oh Yoga, du wunderbare Sache – und warum ich dich täglich brauche

YOGA – Überall wird es ja mittlerweile angeboten. In Deutschland machen mehr als 5 Millionen Menschen Yoga. Besonders hier in Berlin findest du an fast jeder Ecke ein Studio. Gesehen hab ich von Innen aber ehrlich gesagt noch Keins. Ich bin ein Fan von Yoga zu Hause. Aber dazu komme ich gleich noch.

Ersteinmal… was ist Yoga überhaupt?

Die meisten können sich bestimmt was unter Yoga vorstellen, aber ich wollte dennoch mal kurz drauf eingehen.

Yoga kommt aus dem indischen Sanskrit und bedeutet Einheit, Harmonie und wurde in Indien über Jahrtausenden entwickelt. Es sind nicht nur Körperübungen, sondern ein Weg Körper, Geist und Seele zu vereinen. Also ein richtiger Lifestyle. Die Übungen heißen Asanas. Was übersetzt Stellung oder Position bedeutet. Pranayama sind Atemübungen und mit Prana ist die Lebensenergie gemeint. Sie gehört zum natürlichen Ablaufs des Universums.

Es gibt wirklich viele Arten und es kommen immer wieder neue dazu. Hier mal die gängigsten:

Hatha Yoga ist super für Einsteiger

Im Ashtanga oder auch Vinyasa Yoga werden Asanas in Reihenfolge und im richtigen Atemrhythmus gemacht -> Flow

Beim Bikram Yoga wird bei 40° Grad geschwitzt

Im Yin Yoga werden Posen lange gehalten

Power Yoga – für alle die Kondition, Muskeln und Kraft aufbauen wollen

Jivamukti Yoga ist eine moderne und dynamische Yogaform

Und Kundalini Yoga ist recht spirituell und kommt aus dem Tantra

Hier ein kleines Zitat von Pathabi Jois, einer der wichtigsten Lehrer des letzten Jahrhunderst: „Yoga ist 1% Theorie und 99% Praxis.“

 

Benefits of Yoga

  • Du lebst viel bewusster und hörst immer mehr auf die Bedürfnisse deinen Körpers
  • Emotionale wie auch körperliche Blockaden können gelöst werden
  • Du wirst entspannter und bist nicht mehr so schnell gestresst
  • Dein Körper wird flexibler und du findest dich auf einmal in komischen Positionen wieder
  • Du lernst mehr im JETZT zu sein und bist viel ausgeglichener
  • Du lebst unbeschwerter und andere fragen dich, wie du das nur machst

 Yoga-Jennifer-She-flows

 

Mein Start in die Yoga-Welt

Angefangen habe ich 2012 mit dem Sonnengruß jeden morgen. Das war eine Sache von nicht mal 5 Minuten. Das hat mir so gefallen, dass ich mehr machen wollte. Also hab ich mir mein iPad geschnappt und Youtube angeschmissen. Da gibt’s en masse. Yoga hat mich gelehrt zu entspannen und in meinen Körper reinzuspüren und Sachen so zu nehmen, wie sie grad sind. Ohne zu puschen. Denn das hab ich immer gerne gemacht. Deswegen brauche ich es jetzt jeden morgen. Sonst fühle ich mich müde und nicht richtig ausgeglichen.

Ich habe nie ein Yogastudio von Innen gesehen. Denn ich habe gemerkt das ich auch ohne gut zurecht komme. Bin so super flexibel und kann besser auf meinen Körper eingehen. Das heißt nicht, dass es für dich auch so ist. Vielleicht fühlst du dich bei einem Yoga-Lehrer sicherer. Das ist auch ok.

Hier ein Beispiel meiner Routine

Ich setze mich auf meine Matte, atme mehrmals tief und ruhig ein und beobachte wo ich etwas verspannt, steif oder unruhig bin. Und für die Stelle mache ich dann Übungen. Manchmal sind es 20 Minuten und manchmal vielleicht nur 10. Ich gucke nicht auf die Uhr.

Und seit fast einem halben Jahr mache ich mein Yoga-Programm nackend! Ja, du hast richtig gelesen – nackend. Ich trag einfach mal nichts und es ist der Hammer! Nichts rutscht, ziept oder stört. Das kann einiges. Bin allerdings mal auf den Winter gespannt… brrrr! Es gibt auch Studios die das anbieten. Das nennt sich Luba Yoga.

Probier’s einfach mal aus. Nackend oder mit Klamotten… egal!

Wie Pathabi Jois schon sagte… 99% Praxis 😉

 

Erzähl mal! Hast du schon mal Yoga ausprobiert? Und wie immer… ab in die Kommentare 😉

 

Grüüüüüße,

Jennifer

Ps: Wie man auf dem Foto sieht ist meine Matte mittlerweile ganz schön abgerockt und ich rutsche da auch einfach zu viel drauf rum. Deswegen werde ich mir bald eine neue zulegen. Die hier soll es werden. Bin schon gespannt! Ich werde berichten 😉

 

6 comments

  • Kirstin

    Hallöchen.Ich bin nun zertifizierte Yogalehrerin und übe übe übe.
    Josi hat vollkommen Recht, die Übung machts.
    Ich liebe und lebe den Yoga 🙂
    Viel Spaß beim Üben und Lernen 🙂

    • Hallo Kerstin. Ja, es ist wirklich eine ganz tolle Sache und bewirkt sehr viel. Ich denke man hat nie fertig geübt. Aber das ist ja eigentlich in allem so 😉
      Danke für deinen Kommentar 🙂

  • Wie immer ein schöner Artikel Jessica! Ich mache jetzt seit vier Wochen jeden Morgen Yoga – allerdings mit Klamotten :-)- und es ist einfach fantastisch. Ich habe mir immer eingeredet, dass ich viel zu ungelenkig bin, aber nun merke ich wie ich immer flexibler werden. Beim Herabschauenden Hund sind meine Füße noch nicht ganz auf dem Boden, meine Unterschenkel sind sehr verkürzt, aber so what! Yoga ist kein Wettbewerb und mir ist der geistige Aspekt viel wichtiger. Ich mache abwechseln Haha Yoga und jeden zweiten Tag Kundalini-Yoga. Ich liebe es zu chanten, zu meditieren und die Feueratmung! Danach bin ich richtig wach und bereit für den Tag!
    Liebe Grüße,
    Katharina

    • Da haben wir ja fast eine ähnliche Morgenroutine Katharina 😉 Kundalini habe ich noch nie wirklich ausprobiert, aber irgendwas reizt mich da. Das bringt glaube ich mal alles richtig in Schwung, was?

      Und da sagst du was: Yoga ist kein Wettbewerb. Und dein Körper weiß schon was er wann kann und schwupps hast du ein Bein hinterm Ohr!

      Ps.: Ich heiße Jennifer… aber fasst 😀

  • Oh je, wie komme ich den auf Jessica? Das tut mir leid 🙂

    Kundalini Yoga kann sehr herausfordernd sein. Die Feueratmung ist sehr intensiv. Manche Übungen hauen so rein, dass ich noch den ganzen Tag und Nacht schwitze. Ich merke richtig wie ich entgifte. Echt Wahnsinn!

    Ja, der Körper weiß am besten, was gut ist 🙂 Und mein Geist übt geduldig zu sein.

  • Macht doch nichts. Da bist du nicht die Erste 😉

    Das klingt cool mit der Feueratmung. Werde ich morgen gleich mal ausprobieren! Danke für die Erklärung!

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