Search for content, post, videos

Polyamorie, offene Beziehung oder doch lieber monogam?

Die Möglichkeiten die uns in der heutigen Zeit zur Verfügung stehen, sind enorm. Egal in welchem Bereich – alles steht uns frei. Und diese Öffnung macht sich jetzt auch in den Beziehungsformen breit.

So stehen wir vor Labels wie Polyamorie, offene Beziehung und monogam.

Vor zwei Jahren habe ich davon Wind bekommen und habe mich neugierig mit Polyamorie und offenen Beziehungen beschäftigt. Ich fand es genial und wusste, das macht Sinn! Das will ich auch.

So habe ich einen Mann angezogen, der in einer offenen Beziehung war. Wir hatten heißen Sex und ich mochte seine offene und präsente Art!

Nach dieser Affäre bahnte sich dann etwas mit einem ehemaligen Arbeitskollegen an. Von vornherein war ich ehrlich und sagte: „Für mich kommt nur eine offene Beziehung in Frage.“

Polyamorie vs. offene Beziehung

In einer Poly-Beziehung liebst du mehrere Menschen gleichzeitig und oft sind Bezeichnungen oder Definitionen der Beziehungen überflüssig. Es ist einfach das, was es ist. Eine offene Beziehung hingegen bedeutet meist, dass das Pärchen neben der Hauptbeziehung auch offen für andere Begegnungen ist. Aber der Partner ist der, mit dem Entscheidungen getroffen werden.

Für mich war die Vorstellung mehrere Menschen gleichzeitig zu lieben zu viel. Ich hatte mit meiner Selbstliebe zu dieser Zeit ja schon genug zu tun. Deswegen fand ich eine offene Beziehung super – in der Theorie. Aber dazu gleich mehr!

Mit dem Arbeitskollegen also weiter angebandelt, obwohl er zuerst nicht von einer offenen Beziehung begeistert war. Keiner von uns hatte etwas mit anderen Menschen – was in 2,5 Monaten ja auch nicht wirklich schwer ist.

Jedenfalls hatte ich etwas für mich in diesem Fall festgestellt: Die offene Beziehung war eine Ausrede bzw. Ablenkung, um tief in eine Beziehung zu gehen. Da war ich platt. Und er auch.

Seitdem weiß ich zumindest, ich möchte eine monogame Beziehung – tief und ehrlich! Oh ja!

Tschüss Labels

So Titel wie Polyamorie, offene Beziehung und monogam helfen uns bestimmt, unseren Status zu definieren, aber letztlich kommen zwei Menschen zusammen, die ihre ganz eigenen Regeln stecken müssen.

Es geht darum, sich gemeinsam einzupendeln und miteinander in dieselbe Richtung zu fließen. Intimität zuzulassen und zu lieben. Was sich daraus ergibt, kann immer neu entschieden werden.

Entscheide für dich, wie du deine Beziehung führen willst und beziehe deinen Partner mit ein. Geht offen mit den Möglichkeiten um. Es steht alles zur Verfügung!

Nicht vergessen: Schau‘ dir das Video dazu an und schreib deine Meinung unten in die Kommentare!

 

Mach dir einen hübschen Tag,

Jennifer

3 comments

  • Hallo Jennifer,
    Dein Artikel gefällt mir. Heute bin ich monogam. Absolut, wenn mich das Interesse anderer Männer durch aus freut, mehr aber auch nicht. Früher in meiner Studentenzeitung hielt ich mich an das Motto: wer zweimal mit dem selben pennt, gehört schon zum Establishment.

    • Hahahahaha… der Satz ist der Knaller „gehört zum Establishment…“ 😀
      Ich finde es gut wenn sich Ansichten und Einstellungen ändern!

  • […] Polyamorie, offene Beziehung oder doch lieber monogam? […]

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *