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Neumond – Wie ich ihn zum Loslassen nutze

Neumond in Ägypten

Was passiert denn bei Neumond?

Der Mond befindet sich zwischen Erde und Sonne, auch Konjunktion genannt. Die Sonne strahlt während dieser Phase ausschließlich die der Erde abgewandte Mondhälfte an. Deswegen können wir ihn zu dem Zeitpunkt meist nicht sehen. Nach ca. 35 Stunden kann man am Mondrand eine schmale Sichel erkennen. Das nennt man auch Neulicht. Das Sonnenlicht kommt jetzt von rechts und der Mond nimmt mehr und mehr zu.

 

 

Eine kleine Eselsbrücke:

( = Klammer auf, der Mond nimmt ab
) = Klammer zu, der Mond nimmt zu

Im Kalender wird der Neumond als ausgefüllten Kreis dargestellt Disc Plain black.svg Das hat mich ehrlich gesagt immer etwas verwirrt. Ich hab lange gedacht es würde Vollmond heißen.

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Der Neumond steht für Neubeginn

Mit dem Neumond fängt eine Mondphase an, also sein neuer Zyklus. Der Mondzyklus ist übrigens etwas kürzer als ein Monat, nämlich 29,5 Tage (nur mal so nebenbei). Du kannst es mit Neujahr vergleichen. Das alte Jahr wird verabschiedet und wir freuen uns auf das Neue. Und wie machen wir das bekanntlich? Genau… mit guten Vorsätzen. Die werden dann ja meist recht schnell wieder über Bord geworfen. Deswegen halte ich da nicht viel von. Wenn ich was ändern möchte, dann tue ich es jetzt und warte nicht auf ein neues Jahr. Aber der Gedanke etwas Altes zu verabschieden und was Neues zu begrüßen, find ich cool. Und das feier ich jetzt mit einem Ritual. Wer feiert denn schließlich nicht gerne?

Und dafür eignet sich der Neumond besonders. Seine Energie sollte man nutzen, um sich von Dingen zu verabschieden, die einem lästig geworden sind. Die man einfach abschütteln und hinter sich lassen möchte. Na klar wurde sowas noch nicht bewiesen, aber widerlegt wurde es auch nicht. Also ich glaub jedenfalls dran. Das einzige was passieren kann ist, das nichts passiert.

Mein Neumond-Ritual

Bevor ich mit dem eigentlichen Ritual anfange, bring ich mich erstmal in Stimmung. Ich meine natürlich eine meditative Stimmung. Ich setze mich also in eine bequeme Haltung. Meist im Sitzen. Falls ich aber doch etwas gemütlicher eingestimmt bin, leg ich mich auch hin. Da eignet sich der Morgen besonders gut. Einfach noch etwas länger im warmen, kuscheligen Bett bleiben. Herrlich! Achte nur darauf das deine Wirbelsäule gerade ist. Ach ja… hol dir Papier und Stift. Denn vielleicht willst du was von dem aufschreiben.

Also ich schließe meine Augen und konzentriere mich auf meine Atmung. Tiefe, lange Atemzüge. Dann stell ich mir die Frage, von was ich mich verabschieden möchte. Was will ich also loslassen? Hinter mir lassen? Negative Gefühle vielleicht? Oder eine Angewohnheit die ich nicht mehr gut finde? Irgendwas kommt immer. Ich versuche aber, die Dinge mit einer positiven Stimmung zu verabschieden. Nicht mit Wut, Zorn oder sonst was. Sondern eher „Ich hab jetzt ganz schön lange so und so gedacht und merke das ich das nicht mehr möchte. Danke für die Zeit. Ich mach jetzt Platz für was Neues.“ … oder so ähnlich. Bei jedem Ausatmen lässt du immer mehr los.

Wenn ich das hab, fängt der coole Teil an. Jetzt geht’s los mit wünschen. Yeeha!

Also… was will ich? Möchte ich in einem Projekt weiterkommen? Möchte ich verreisen? Oder mit einem neuen Hobby anfangen? Was es auch ist, ich sammle alles worauf ich grad Bock habe und mir in den Sinn kommt. Es passiert bestimmt und es dauert nicht lang, dann kommen Sätze wie: „Ach, das schaff ich doch eh nicht.“ oder „Jetzt übertreib mal nicht. Ich hab doch gar kein Geld.“ Mein Rat… ÜBERHÖREN! Das sind grad deine Minuten, wo du das denken kannst was du willst. Es macht nämlich super viel spaß, wenn man sich einfach mal drauf einlässt und sich nicht von den Übelmacher im Kopf ablenken lässt.

Wenn ich es noch nicht gemacht habe, schreib ich alles auf und lese es mir dann laut vor. Ich bekomm dann immer so gute Laune, dass ich am liebsten tanzen will. Also wenn das bei dir auch so ist… dann TANZ einfach!

 

Probier es aus und erzähl mir davon. Bin sehr gespannt!

Oder hast du schon ein Neumond-Ritual? Dann will ich unbedingt wissen, was du machst. Inspiriere uns! Und schreib’s in die Kommentare.

Tschüssi, Jennifer

2 comments

  • Jörg

    Ich kenne das vom tantrischen Buddhismus. Zu Neu- und Vollmond gehen die Energien in die Mitte des Körpers und man erlebt alles als sehr viel intensiver! Alles Eindrücke die man mit reden, in Gedanken oder mit dem Körper ansammelt – gute, wie schlechte – verstärken sich auf ein vielfaches. Macht man also etwas nützliches, dann hat das einen mehrfachen Effekt auf den Geist. So wird es in dieser Zeit z.b. empfohlen zu meditieren. Auch sterben zu Zeiten von Neu- und Vollmond deutlich mehr Menschen, eben weil sich der Geist auch schneller vom Körper lösen kann. Liebe Grüße Jörg P.S.: Siehst echt total süss aus! Da möchte man gerne mal 20 Jahre jünger sein! 😉

    • Hallo Jörg, danke für deinen Kommentar! Das da mehr Menschen sterben war mir neu. Echt interessant. Ich weiß nur von mehr Unfällen und Geburten 😉
      Meditieren kann ich sowieso nur empfehlen. Darüber wird auch bald ein Artikel kommen. Und danke für das Kompliment 😀

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