Diesmal schreibe nicht ich, sondern Maggie von We are the Ladies. Sie verhütet seit drei Jahren auf natürliche Weise – das heißt hormonfrei, einfach und sicher. Viel Spaß beim lesen 🙂

Feminismus, Weiblichkeit, Frau sein – mit all diesen Begriffen konnte ich eigentlich nie etwas anfangen. Erst nachdem ich die Pille vor über 5 Jahren absetzte, merkte ich, welche Bedeutung diese Wörter überhaupt haben und wofür sie stehen. In mir machte sich nämlich ein Gefühl breit, das ich komischerweise in den neun langen Pillen-Jahren gar nicht vermisst hatte, aber von diesem Zeitpunkt an nie wieder missen wollte: das Gefühl, ganz im Einklang meines Körpers leben und wieder Frau sein zu dürfen. Dazu gehört für mich auch, den Zyklus intensiv zu spüren und wahrzunehmen. Etwas, was die Pille ja erfolgreich unterdrückt. Obwohl das Absetzen von vielen negativen Erscheinungen wie starken Regelschmerzen, unregelmäßigen Zyklen und unreiner Haut begleitet wurde, habe ich meine Entscheidung bis dato nie bereut.

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Ein ganzer Monat Hormone für nur sechs fruchtbare Tage?!

Im Gegenteil: Seitdem ich natürlich verhüte, frage ich mich, warum ich mir diesen Hormon-Cocktail jemals angetan habe. Wir Frauen sind nämlich nur an sechs Tagen pro Monat fruchtbar, und an allen anderen nicht. Mithilfe der symptothermalen Methode lassen sich diese sechs Tage ganz wunderbar bestimmen. Dahinter steckt übrigens kein Hokuspokus, keine Bienchen und auch keine Blümchen. Stattdessen ist die Methode hochwissenschaftlich entwickelt und erprobt – und zu 99,7 Prozent sicher. Alles, was Frau dafür braucht, ist ein geeignetes Thermometer und eine App oder ein kleiner Verhütungscomputer.
 

Wie funktioniert natürliche Verhütung?

Morgens vor dem Aufstehen wird für drei Minuten die Temperatur gemessen. Diese steigt nach dem Eisprung um 0,2 bis 0,5 Grad an. Danach ist eine Befruchtung der Eizelle gar nicht mehr möglich. Aber auch für die Zeit vor dem Eisprung gibt es festgelegte Regeln, ob Fruchtbarkeit angenommen werden muss oder nicht. Begleitet wird die Temperaturmessung von der Zervixschleimbeobachtung, über die Jennifer hier auch schon berichtet hatte. Gerade diese Kombination aus beiden Methoden macht natürliche Verhütung so sicher.
 

Ist natürliche Verhütung aufwendig?

Viele Frauen denken jedoch, dass sie viel Aufwand erfordert und nur mit regelmäßigem Zyklus und Lebensrhythmus möglich ist. Doch das sind nur einige von vielen falschen Vorurteilen, die existieren. Fakt ist: Die symptothermale Methode zu praktizieren ist heute dank Apps & Co einfacher denn je, denn sie helfen bei der Auswertung der Temperaturkurve. Schon nach ein paar Zyklen hat Frau den Dreh raus und muss dann nur noch an den „kritischen“ Tagen messen, bei mir sind das in etwa 10 bis 12 pro Monat. Natürliche Verhütung ist hochsicher sowie völlig hormon- und nebenwirkungsfrei. Wobei, einige Nebenwirkungen gibt es dann doch: Frau hört auf die Zeichen ihres Körpers, weiß bestens über ihren eigenen Zyklus Bescheid, stärkt ihr Selbstbewusstsein und vertraut auf sich und Mutter Natur. Etwas besseres kann ihr doch gar nicht passieren, oder?

Mehr Infos gibt es auf meinem Blog unter www.wearetheladies.de

 

Maggie
http://wearetheladies.de
Mein Name ist Maggie und ich verhüte seit drei Jahren ganz ohne Pille, ohne Hormone, Spirale und Co. Wie das funktioniert und Du das auch schaffst, zeige ich Dir auf We Are The Ladies!
  • Katharina
    http://www.nikolaj-günter.de

    Danke für den Artikel. Ich habe mich bis jetzt auch nicht getraut natürlich zu verhüten, weil ich auch die Befürchtung hatte, dass es zu kompliziert, zu unsicher und obendrein mein Zyklus zu unregelmäßig ist. Aber du hast mich vom Gegenteil überzeugt. Ich finde deine Internetseite toll und werde mir nach und nach das Wissen aneignen. 😉
    Liebe Grüße, Katharina

    Sonntag, 24. Januar 2016 um 11:14 Uhr
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    • Maggie
      http://wearetheladies.de

      Liebe Katharina,
      vielen Dank für Deinen Kommentar und das Lob! Es freut mich sehr, dass Du Interesse an natürlicher Verhütung hast und Dich nun intensiv mit diesem Thema beschäftigen möchtest. Du wirst sehen: Die Methode ist weder kompliziert, noch unsicher oder aufwendig.

      Wenn ich Dich noch irgendwie unterstützen kann, oder Du Fragen hast, schreib mir gern eine E-Mail.

      Alles Gute für Dich und liebe Grüße
      Maggie

      Sonntag, 24. Januar 2016 um 12:16 Uhr
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