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Morgenroutine: 5 Tipps für einen sexy Start in den Tag

Der erste Wecker klingelt, dann der zweite und um noch 5 Minuten länger im warmen Bett liegen bleiben zu können, wird noch fix auf Snooze gestellt. Beim nächsten klingeln krieche ich zerknautscht aus meinen Bett und torkel ins Bad.

Ähm…. nein, danke!

Bei mir ist Kontrastprogramm angesagt.

Das klingt bestimmt total nach Luxus, aber ich stehe ohne Wecker auf. Und darf ich dir was verraten? Es ist einfach echt genial!

Nur wenn ich morgens Termine habe stelle ich mir vorsichtshalber den Wecker. Aber so macht das Aufstehen ehrlich gesagt nur halb so viel Spaß 😉

Mein Körper wird also langsam wach und ich zähle mir Dinge auf, für die ich dankbar bin. Dazu habe ich mir ein kleines Büchlein zugelegt. Denn durch’s Aufschreiben wird dir alles noch bewusster!

Da ich nackt schlafe, hüpfe ich im Evakostüm aus meinem Bett und geh ins Bad. Zähne putzen, Gesicht waschen und anschließend erstmal in die Küche was trinken. Und das ist auch schon der erste Punkt für eine super Morgenroutine:

 

1. WASSER

Erstmal ein Liter stilles Wasser trinken. Jaaaa, richtig gehört. 1 Liter Wasser. Das macht so richtig schön wach und bringt deinen Körper total in Fahrt. Außerdem hast du die Nacht ja auch Wasser verloren. So ca. 300-500ml. Deswegen muss nachgelegt werden!

Dann geht’s ab auf meine Yogamatte.

 

2. YOGA

Hier habe ich übrigens schon mal geschrieben, warum ich Yoga täglich brauche. Ich höre in meinen Körper und gehe da ganz intuitiv. Was brauche ich heute? Wo bin ich verspannt oder steif?

Und dann mache ich für diese Bereiche Übungen. Achso… und nackend. Nichts rutscht dabei und ziept und das connectet mich noch mal ganz anders mit meinem Körper. Probier’s einfach mal aus. Ist echt genial! Das geht im Schnitt so für 20 Minuten, ich achte aber ehrlich gesagt nicht so auf die Uhr.

Bin ich gut locker und kann in die meisten Ecken meines Körpers atmen? Dann ist Meditation dran.

 

3. MEDITIEREN

Ich hocke mich mit einem Kissen auf meine Yogamatte, schließe meine Augen und sitz einfach nur da. Im Gegensatz zum Yoga, wo ich ja durch reinfühlen verändere, mache ich hier mal nichts. Ich ertappe mich aber echt oft, dass ich auch hier was verändern will. Noch mal kurz am Oberarm kratzen, oder richtig hinsetzen. Dann sag ich mir aber: „Alles was ist, darf genauso sein. Und so bleiben.“

Manchmal klappt das mit dem Fokussieren nicht ganz so gut… ist halt Tagesform abhängig. Dann stresse ich mich damit auch nicht und mache stattdessen eine geführte Meditation auf YouTube. Das geht immer. Gib einfach mal was wie geführte Meditation oder so ein und schon wird dir ein Haufen von Video’s vorgeschlagen.

Mir ist die Stimme immer sehr wichtig. Wer so super spirituell und nasal redet, da switch ich sofort weiter. Das ist leider nichts für mich.

 

4. LÜFTEN + WASSER (Part 2)

Fenster aufreißen und mal richtig durchlüften. Das Bettzeug wie Frau Holle schütteln und erstmal was anziehen. In der Zeit kommt noch ein Liter Wasser und schon ist mein 2 Liter Glas leer und ich fühle mich super hydriert? Das regt übrigens auch genial deine Verdauung an. Da brauchst du bestimmt keinen Kaffee mehr 😉

 

 

5. RAUS AN DIE LUFT

Ich arbeite zwar von zu Hause und habe deswegen keinen Arbeitsweg irgendwohin. Ich habe mir aber seit kurzem angewöhnt, dass ich eine Runde um den Block mache. Vielleicht verbinde ich das mit einem Einkauf oder geh einfach nur so in den Park. Bewusst einatmen und laufen. Habe letztens einen Spruch gelesen: „Laufe so als würdest du den Boden küssen.“ Finde ich super!

 

Wie du siehst, habe ich eine lange Morgenroutine. Mit 2 Stunden bin ich gut in der Zeit. Und das hilft mir total gut gegrounded zu sein und super glücklich in den Tag zu starten.

Wenn ich mal eine Zeit Besuch habe oder ich unterwegs bin, dann ist es natürlich nicht so leicht mein Ding durchzuziehen. Aber ich merke dann einfach echt schnell, dass ich nicht ganz da bin. Und das hab ich nicht so gerne!

 

Wie ich dir ja schon oben geschrieben habe, klingt es schon sehr nach Luxus. Aber soll ich dir was verraten? Das war ein langer Weg bis hierher. Ich bin seit 5 Jahren selbstständig und hatte damit genug Zeit mich mit meiner Morgenroutine zu beschäftigen und zu gucken, was für mich passt und was nicht. Und die hier ist seit längerer Zeit einfach die, die mir wirklich richtig guttut.

 

Erzähl mal! Wie ist es bei dir?

Bist du ein früher Vogel? Morgenmuffel? Oder brauchst erst deinen Kaffee?

Freu mich von deiner Morgenroutine zu lesen!

 

Tschüssi und bis bald,

Jennifer

 

4 comments

  • Franka

    Hallo Jennifer,

    vor ein paar Tagen habe ich deinen Blog entdeckt und bin inspiriert. Ich finde es toll, dass du deine Tipps mit anderen Menschen teilst! Danke dafür!
    Ich fühle mich auch immer gut, wenn ich mit Yoga in den Tag starte, schaffe es aber leider nicht jeden Tag, weniger wegen der Zeit, sondern aus Faulheit. Kaffee tut mir weniger gut, da drehe ich immer etwas auf und habe dann später ein umso größeres Tief. Ich kann Matcha-Tee empfehlen, der wirkt bei mir sanfter.
    Das Dankbarkeitsbüchlein führe ich auch schon länger, es ist toll, weil man automatisch positive Gedanken bekommt. Ich war am Samstag auf dem Vortrag eines Firmenevents, da sagte der Gründer Bob Lemon: Focus on what you want. Not what you don’t want. Das kann ebenso helfen, mehr Positives ins Leben zu ziehen :-).
    Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Blog und allem anderen natürlich auch :-).
    Liebe Grüße
    Franka

    • Hallo liebe Frank,

      danke für dir für deine Zeilen 🙂
      Ja die Faulheit kenne ich auch. Und es ist echt wichtig sich dann nicht selbst noch nieder zu machen. So eine Phase ist manchmal ganz gut, um wieder richtig Lust auf Yoga oder sonst was zu bekommen.

      Ich hatte erst gestern mit einer Freundin von mir gesprochen und wir hatten das Thema mit den „positiven“ Wünschen. Also wie du es geschrieben hast: Focus on what you want.

      Schicke dir liebe Grüße,
      Jennifer

  • […] Meine Morgenroutine ist das Liebste an jedem Tag und wie der Name schon sagt ist das eine Routine. Aber ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass auch Routinen flexibel sein können. Ich hab’s mir natürlich leicht gemacht und den Verhütungscomputer gleich neben mein Bett gestellt. Aber trotzdem hat mich das tägliche Messen, irgendwie gefühlt eingeschränkt. […]

  • […] habe dir bereits von meiner Morgenroutine in diesem Artikel erzählt. Ich liebe es einfach, den Tag mit einer „me time“, also Zeit für mich zu […]

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